Lüchower Schwerathleten zeigen Flagge in Mecklenburg-Vorpommern
Die Mecklenburg-Vorpommern Landesmeisterschaft im Gewichtheben in Schwerin war für den SC Lüchow ein wichtiger Prüfstein
Schwerin/Lüchow, 15. November 2025 — Die Landesmeisterschaft im Gewichtheben in Schwerin war für den SC Lüchow ein wichtiger Prüfstein. Vier Athleten des Vereins stellten sich dem Wettkampf, traten zwar offiziell außer Konkurrenz an – doch für die Lüchower ging es weniger um Titel, sondern um eine klare Standortbestimmung vor den Deutschen Meisterschaften in vier Wochen.
Während die Gastgeber vom TSV Schwerin die Meisterschaft ausrichteten und insgesamt 22 Starterinnen und Starter begrüßten, nutzte der SC Lüchow die Bühne, um seine Form zu testen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen:
- Marie Fähsecke überzeugte mit 62 kg im Reißen und 78 kg im Stoßen (140 kg Gesamt). Sie bestätigte damit ihre Trainingsfortschritte und zeigte, dass sie auch unter Wettkampfbedingungen stabil bleibt.
- Alexander Schwan kam auf 72 kg im Reißen und 77 kg im Stoßen (149 kg Gesamt). Für ihn war Schwerin zugleich der sportliche Jahresabschluss, den er solide abrundete.
- Alex Adamaki bewältigte 107 kg im Reißen und 130 kg im Stoßen (237 kg Gesamt). Seine Leistung unterstreicht die gute Form, die er für die Deutschen Meisterschaften weiter ausbauen will.
- Max Adamski setzte mit 110 kg im Reißen und 140 kg im Stoßen (250 kg Gesamt) das stärkste Zeichen des Teams. Er gilt damit als einer der Leistungsträger, auf den der SC Lüchow in den kommenden Wochen setzen kann.
Cheftrainer Andreas Milik brachte es nach dem Wettkampf knapp auf den Punkt: „War ok.“ Hinter der nüchternen Bilanz steckt die Zufriedenheit, dass alle Lüchower im Rahmen der Erwartungen blieben und nun mit klarer Orientierung in die letzten Trainingswochen vor der Deutschen Meisterschaft gehen können.
Fazit: Für den SC Lüchow war die Landesmeisterschaft in Schwerin kein Titelkampf, sondern ein gelungener Testlauf. Die Lüchower Athleten haben gezeigt, dass sie bereit sind, ihre Form weiter zu schärfen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen geht der Verein nun fokussiert in die heiße Phase der Vorbereitung – und kann selbstbewusst auf die Deutschen Meisterschaften blicken.